Generated by All in One SEO v4.9.6.2, this is an llms.txt file, used by LLMs to index the site. # Frauen*geschichte(n) Quellen zur Schweizer Frauen*geschichte ## Sitemaps - [XML Sitemap](https://frau-engeschichte-n.ch/sitemap.xml): Contains all public & indexable URLs for this website. ## Beiträge - [Quellen](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/) - Die kommentierten und kuratierten Quellen bieten Zugang zur Frauenbewegung, feministischem Aktivismus, Geschichte von Diskriminierung, Gleichstellung,... - [Die «AUF» – eine Interessensvertretung für ledige Frauen in der Schweiz](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/die-auf-eine-interessensvertretung-fuer-ledige-frauen-in-der-schweiz/) - Im Herbst 1975 wurde in Olten die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft unverheirateter Frauen (AUF) gegründet. Die Gründungspräsidentin, Anny Hamburger (1922–1988), und ihre Mitstreiterinnen setzten sich zum Ziel, die Gesellschaft und politische Entscheidungsträger*innen über die Lage lediger Frauen in der Schweiz zu informieren und so deren soziale und rechtliche Stellung zu verbessern. [Q1] Einen entscheidenden Anstoss für die - [«un violador en tu camino»: Performance gegen Gewalt an Frauen](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/un-violador-en-tu-camino-performance-gegen-gewalt-an-frauen/) - Im Winter 2019, wenige Monate nach dem feministischen Streik, ging eine Protestperformance des feministischen Kollektivs Las Tesis aus Chile viral: «un violador en tu camino» ‒ «ein Vergewaltiger in deinem Weg». Eine der Hauptaussagen der Perfomance lautet: «Y la culpa no era mía, ni dónde estaba, ni cómo vestía. El violador eres tú!» ‒ «Und die Schuld war nicht meine, egal wo ich war, egal - [Froueloube – eine Frauenbeiz in Bern](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/froueloube-eine-frauenbeiz-in-bern/) - 1983 eröffnete mit der «Froueloube» in Bern die zweite Frauenbeiz der Schweiz ihre Tore. Das mit der namensgebenden Laube versehene Haus am Langmauerweg 1 in der Berner Innenstadt war bis in die 1990er Jahre ein wichtiger Treffpunkt der Berner Frauenbewegung. Im Juni 1979 trafen sich rund 25 Frauen, um die Idee einer Beiz von und - [Somazzi Stiftung](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/somazzi-stiftung/) - Seit 1966 vergibt die Somazzi Stiftung jährlich einen Preis an Frauen oder Frauenorganisationen, die sich für Geschlechtergleichstellung, für Bildung und Erziehung, für Friede und Freiheit, für Menschenrechte und Menschenwürde einsetzen. [Q1] Maria Felchlin, erste praktizierende Ärztin des Kantons Solothurn und Präsidentin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft „Frau und Demokratie“, gründete 1964 die Somazzi-Stiftung und stiftete den Förderpreis. - [Agenda des femmes / der Frauen](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/agenda-des-femmes-der-frauen/) - Von 1977 bis 2014 erschien in der Schweiz die «Agenda des femmes / der Frauen» – ein mit feministischen Texten und Bildern gespickter Jahreskalender. Den Anstoss zur Agenda gab die ehemalige Präsidentin des Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen (BSF) Jacqueline Berenstein-Wavre. Der BSF entstand 1900 auf Initiative der Präsidentinnen der fortschrittlichen Frauenvereine Bern, Zürich, Genf und Lausanne. - [Website histnoire.ch](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/website-histnoire-ch/) - Ab den 2000er-Jahren forderte die postkoloniale und etwas später die dekoloniale Kritik auch in der Schweiz akademische wie landläufige Selbstverständlichkeiten heraus: Forschungen zeigten, dass die Schweizer Geschichte und Gegenwart entgegen der bislang tradierten Erzählung mit der Sklaverei und dem Kolonialismus direkt verstrickt war und dass die Gewalt des Kolonialismus auch in der Schweiz in eurozentrischen - [Frauenstimmrecht Appenzell Innerrhoden](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/frauenstimmrecht-appenzell-innerrhoden/) - Als erster Schweizer Kanton führte der Kanton Waadt 1959 das Frauenstimmrecht ein. 1966 folgte Basel-Stadt als erster Deutschschweizer Kanton. Als am 7. Februar 1971 das Frauenstimmrecht auf Bundesebene beschlossen wurde, hatten oder erlangten im gleichen Zug die Frauen in fast allen Kantonen das Recht zu wählen und abzustimmen. In Appenzell Ausserrhoden stimmte die Landsgemeinde jedoch erst - [An Männerbiografien orientiert, von Frauen miterstritten: Die Altersvorsorge in der Schweiz](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/an-maennerbiografien-orientiert-von-frauen-miterstritten-die-altersvorsorge-in-der-schweiz/) - Bereits im Landesstreik von 1918 war eine Altersversicherung neben dem Frauenstimmrecht eine der zentralen Forderungen der Arbeiter und Arbeiterinnen gewesen. 1947 trat die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV schliesslich in Kraft. Sie gilt als «Jahrhundertwerk». In den Jahren des Wirtschaftsaufschwungs wurde das Altersvorsorgesystem weiter ausdifferenziert: 1972 wurde das bis heute geltende Dreisäulenprinzip beschlossen und zugleich ein - [Das neue Eherecht von 1988](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/das-neue-eherecht-von-1988/) - Als 1981 der Gleichstellungsartikel in der Verfassung verankert wurde, galt noch immer: Eine Ehefrau war nicht vertragsberechtigt, durfte kein eigenes Konto eröffnen oder ohne die Einwilligung ihres Mannes keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ihr in die Ehe eingebrachtes Vermögen wurde der Verfügungsgewalt ihres Mannes unterstellt, nach einer Scheidung erhielt sie einen Drittel und er zwei Drittel des gesamten ehelichen - [Frauenhausbewegung in der Schweiz](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/frauenhausbewegung-in-der-schweiz/) - Heute gibt es in der Schweiz 18 Frauenhäuser. Sie bieten von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen geschützte Räume und psychosoziale Unterstützung, damit sie gewalttätige Beziehungen verlassen können. Was heute ein selbstverständlicher Teil sozialer Unterstützungsangebote ist, ist das Ergebnis jahrzehntelanger feministischer Kämpfe und Selbstorganisierung. Die Frauenhausbewegung in der Schweiz entstand in den 1970er-Jahren im Umfeld der Frauenbefreiungsbewegung - [Ausbeutung von Frauen im Sexgewerbe](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/gewalt-an-frauen-ausbeutung-von-frauen-im-sexgewerbe/) - Am Anfang stand der „Fall Mimi“: 1981 zeigte das Westschweizer Fernsehen die Reportage „Les saisonnières du strip-tease“, in der eine junge Frau aus den Philippinen die üblen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in einem Zürcher Nachtclub schilderte. Regula Renschler, damalige Fachsekretärin der NGO Erklärung von Bern (EvB) und Mitinitiantin des 1977 gegründeten Arbeitskreises Tourismus und Entwicklung, brachte - [«Elternzeit». Forderungen nach geteilter Verantwortung in der Kinderbetreuung](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/elternzeit/) - Nach der Geburt haben Mütter in der Schweiz seit 2005 Anspruch auf eine Erwerbsauszeit von 14 Wochen, Väter seit 2021 2 Wochen. - [Selbstverwaltung als emanzipatorisches Handlungsfeld für Frauen](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/selbstverwaltung-als-emanzipatorisches-handlungsfeld-fuer-frauen/) - Seit den 1970er-Jahren entstanden Betriebe auf kollektiver Basis wie beispielsweise die Genossenschaftsbeiz «Kreuz» in Solothurn, die Brasserie Lorraine in Bern oder das Restaurant Schwarzer Engel in St. Gallen. Hierarchiestufen und Lohndifferenzen waren gering oder inexistent. In der 1973 gegründeten Genossenschaft «Kreuz», dem ersten selbstverwalteten Restaurant in der Schweiz, versuchten die Genossenschafter*innen, die Trennung zwischen Wohnen - [Queer-feministische Subkultur](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/queer-feministische-subkultur/) - Die queer-feministische Subkultur besteht als Gegenstück zur männlich dominierten Alternativkultur in der Schweiz seit den späten 1990er-Jahren. Nach der Jahrtausendwende organisierten junge Feministinnen* inspiriert von der US-amerikanischen Riot-Grrrl-Bewegung verschiedenen Orts Ladyfests, so auch in der Schweiz. Die Idee der frauenspezifischen und feministischen Veranstaltungen mit explizit politischem Charakter war FLINT darin zu bestärken, sich künstlerisch auszudrücken - [Gleichstellungsstellen](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/gleichstellungsstellen/) - Für die Institutionalisierung feministischer Forderungen waren Gleichstellungsstellen eine zentrale Triebkraft. Sie leisteten wichtige Arbeit zur Beseitigung direkter oder indirekter Diskriminierung von Frauen. Die erste Gleichstellungsstelle der Schweiz entstand 1979 im neu geschaffenen Kanton Jura mit dem Ziel, die Stellung der Bürgerinnen des Kantons Jura zu verbessern und bestehende Diskriminierungen zu beseitigen. 1981 richtete die Bundesverwaltung - [Frauen*streik 2019 in Solothurn](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/frauenstreik-2019-in-solothurn/) - Der Frauen*streik 2019 hat die feministische Szene in Solothurn neu belebt. Über verschiedene Grenzen hinweg fand eine Vernetzung feministischer Aktivistinnen* statt, die über den 14. Juni 2019 nachwirkte. Das Kantonale Frauen*streikkollektiv entstand im Februar 2019. Regionale Organisationskomitees und Arbeitsgruppen planten daraufhin den Streiktag. [Q1] Bereits vor dem 14. Juni 2019 gab es verschiedene Aktionen, in - [Frauenstreik 1991 in Solothurn](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/frauenstreik-1991-in-solothurn/) - Am 14. Juni 1991 beteiligte sich schweizweit eine halbe Million Frauen an einer der grössten politischen Kundgebungen in der Geschichte der Schweiz. Ausgehend von Gewerkschafterinnen aus der jurassischen Uhrenindustrie verbreitete sich die Idee eines Streiks der Frauen rasch in der gesamten Schweiz. Der Hauptgrund für die Mobilisierung war die Nichtumsetzung des Gleichstellungsartikels, der seit 1981 - [Kunst und Feminismus: La Gale](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/kunst-und-feminismus-la-gale/) - Die Lausanner Rapperin La Gale veröffentlichte 2012 ihr gleichnamiges Debütalbum. Karin Guignard, aka La Gale, ist in der DIY-Punkszene in Lausanne gross geworden. Ihre Texte sind radikal gesellschaftskritisch: sie rappt gegen Sexismus, Kapitalismus und Grenzregime und macht auf blinde Flecken des Feminismus aufmerksam. In einem Interview in der Wochenzeitung WoZ von 2012 spricht Guignard unter anderem über - [Spuren der internationalen Sexarbeiterinnenbewegung in der Schweiz](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/spuren-der-internationalen-sexarbeiterinnenbewegung-in-der-schweiz/) - Frauen, die ihren Unterhalt mit dem Verkauf von Sex verdienten, waren lange Zeit eines der zentralen Diskurs- und Zielobjekte bürgerlich-feministischer Politiken. Im Zuge der Frauenbewegungen der 1970er Jahre begannen sich Sexarbeiterinnen in Westeuropa und den USA erstmals kollektiv zu organisieren. Über Streiks, Kongresse, Zeitschriften und Vereinsgründungen trugen sie ihren Missmut über Diskriminierung und Repression in - [Mutterschaft und Feminismus](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/mutterschaft-und-feminismus/) - Die Themen Mutterschaft und Feminismus beschäftig(t)en bewegte Frauen* stets aufs Neue. Wie können all die Notwendigkeiten und Ansprüche zwischen feministischem Aktivismus, der Liebe zu den Kindern, finanzieller Unabhängigkeit, Erwerbsarbeit, Mutter-Arbeit und Beziehungsleben unter einen Hut gebracht werden? Wie kann Mutterschaft feministisch und solidarisch gelebt werden? Wie muss eine Gesellschaft gestaltet sein, die die Leistungen von - [Selbstbestimmt in Schwangerschaft und Geburt](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/selbstbestimmt-in-schwangerschaft-und-geburt/) - Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper war eines der zentralen Anliegen der Neuen Frauenbewegung – prominentestes Beispiel ist wohl der Kampf für den straffreien Schwangerschaftsabbruch. Ausdruck der feministischen Auseinandersetzung mit weiblicher Sexualität und Gesundheitsversorgung waren etwa die Initiativen für die Selbstbestimmung der Frauen über Schwangerschaft und Geburt, d.h. für Geburtsmöglichkeiten in einem nicht-klinischen Umfeld, wie - [Wohnen für alleinerziehende Mütter](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/wohnen-fuer-alleinerziehende-muetter/) - In feministischen Debatten und sozialen Studien taucht das Thema alleinerziehende Mütter vor allem im Zusammenhang mit Armut auf: Es ist ein Brennspiegel für die strukturelle Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, im Recht und in den Sozialsystemen ebenso wie für die Doppelbelastung berufstätiger Mütter. Erschwerend hinzu kommt die historisch gewachsene Stigmatisierung dieser Familienform.Die Organisationen der - [Frauengruppe St. Gallen in der studentischen Zeitschrift Prisma](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/frauengruppe-st-gallen-in-der-studentischen-zeitschrift-prisma/) - Gleich beim ersten öffentlichen Auftritt der Frauengruppe St. Gallen hagelte es Kritik.Was war geschehen? Die Frauengruppe St. Gallen hatte 1976, nach dem Abklingen erster interner Diskussionen, die Gestaltung einer Nummer des «Prisma», einer Student*innenzeitschrift der HSG St. Gallen, an die Hand genommen. Die Themen, mit denen sie sich in die Öffentlichkeit wagte, umfassten: die Erfahrungen einer HSG-Studentin sowie - [Gehörlose Frauen am Frauen*streik 2019](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/gehoerlose-frauen-am-frauenstreik-2019/) - In verschiedenen Schweizer Städten, darunter Lausanne, Zürich und St. Gallen, beteiligten sich gehörlose Frauen koordiniert und gut sichtbar am Frauenstreik 2019. Um auf ihre noch immer partikulare Position in der auf Hörende ausgerichteten Gesellschaft und feministischen Bewegung aufmerksam zu machen, hoben sich die gehörlosen Frauen farblich von den restlichen streikenden Frauen ab. Anstatt Violett verwendeten die - [Neue Organisationen von Frauen mit Behinderung](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/neue-organisationen-von-frauen-mit-behinderung/) - Frauenkommission des Gehörlosenbundes Mehrere Projekte von Frauen mit Behinderungen fanden in den 1990er Jahren ihre Anfänge. Geprägt von den Eindrücken des Frauenstreiks 1991 initiierten gehörlose Frauen die Arbeitsgruppe FRAU innerhalb des Schweizerischen Gehörlosenbundes (SGB-FSS), dem politisch aktiven «Selbsthilfeverband» der Gehörlosen. Einzelne Exponentinnen, besonders die erste Frauenbeauftragte des SGB, Jutta Gstrein, machten sich für die Sichtbarkeit ihrer Bedürfnisse und - [Feministischer Streik Zürich, 2019](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/feministischer-streik-zuerich-2019/) - Am 14. Juni 2019 beteiligten sich schweizweit Hundertausende von Frauen, Lesben, Transidenten, Intergeschlechtlichen und Agender Menschen an Aktionen zum feministischen Streik. So auch in Zürich. Bereits im Vorfeld des Streiks veröffentlichte das Feministische Streikkollektiv Zürich ein Manifest, in dem es die Gründe für einen Streik sowie ihre Forderungen und Visionen darlegte. Das Manifest war ein - [Frauen*streik 2019 – Position von avanti donne](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/frauenstreik-2019-position-von-avanti-donne/) - Die seit 2010 veröffentlichten Netzbriefe von avanti donne umfassen unter anderem Stellungnahmen zu aktuellen politischen Geschäften und deren Auswirkungen auf Frauen mit Behinderung, Erfahrungsberichte sowie Buchtipps und Hinweise auf Forschungsprojekte. 2019 erschien eine Sonderausgabe zum Frauen*streik. Eine Autorin kritisierte dezidiert das Manifest zum Frauen*streik, das den Erfahrungen von Frauen mit Behinderung zu wenig gerecht würde. - [Neue Frauenbewegung in St. Gallen](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/neue-frauenbewegung-in-st-gallen/) - In St. Gallen nahm die Neue Frauenbewegung 1974 mit der Gründung der Frauengruppe St. Gallen ihren Anfang. Von Berlin zurückgekehrt ergriff eine Ökonomiestudentin der damaligen HSG die Initiative und gründete mit 30 Frauen die Frauengruppe St. Gallen. Zu dieser Gruppe gehörten Lehrerinnen, Studentinnen der HSG, Kindergärtnerinnen, Hausfrauen und Angestellte. Sie wollten «Sich bewusstwerden über die Stellung der Frau - [Unabhängige Frauenliste](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/unabhaengige-frauenliste/) - 1980 gründeten junge feministische Frauen die Politische Frauengruppe PFG in St. Gallen und stellten für die Gemeinderatswahlen eine Frauenliste auf. Die PFG-Liste war damit die erste autonome Frauenliste in der Schweiz. Auf Anhieb gewann die Politische Frauengruppe einen Sitz, beanspruchte die politische Bühne für sich und brachte mit dem Rotationsprinzip auch ganz neue Formen der - [«Kongress ausländischer und schweizerischer Frauen gegen Frauenunterdrückung, Rassismus und ausländerfeindliche Politik»:](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/kongress-auslaendischer-und-schweizerischer-frauen-gegen-frauenunterdrueckung-rassismus-und-auslaenderfeindliche-politik/) - Die Hürden und Fragen, mit denen Migrantinnen in der Schweiz konfrontiert waren, wurden zu einem Grossteil von autonom organisierten Migrantinnenvereinen aufgefangen und thematisiert. Der «Kongress ausländischer und schweizerischer Frauen gegen Frauenunterdrückung, Rassismus und ausländerfeindliche Politik», der 1985 in Zürich stattfand und von Migrantinnen und Schweizerinnen gemeinsam organisiert wurde, sollte den Kampf der Migrantinnen mit jenem - [Treffpunkt Schwarzer Frauen und das Netzwerk Bla*Sh ‒ Black She*](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/treffpunkt-schwarzer-frauen-und-das-netzwerk-blash-‒-black-she/) - Gegen Ende der 1980er-Jahre begannen sich Schwarze Frauen in der Deutschschweiz gegen die strukturell rassistische, oft auch sexualisierte Gewalt zu organisieren. Im Sommer 1988 veranstalteten die Sozialpädagogin Zeedah Meierhofer-Mangeli und die Psychologin Carmel Fröhlicher-Stines erste Treffen für Schwarze Frauen in Zürich. Dazu motiviert hatte sie Audre Lorde, international bekannte Autorin und Dozentin, Lesben- und Civil-Rights-Aktivistin - [Widerstand gegen Gen- und Reproduktionstechnologie](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/widerstand-gegen-gen-und-reproduktionstechnologie/) - Mit Aufkommen der Gentechnologie sowie neuer reproduktiver Technologien wie der In-vitro-Fertilisation, stellten sich für Feministinnen vollkommen neue Fragen, sowohl was die Frauengesundheit als auch was die Bezugnahme auf den Frauenkörper betraf. Die einen betonten den emanzipativen Charakter von IVF-Verfahren und damit verbundenen Techniken wie dem Einfrieren von Embryonen, der Samen- und Eizellen- oder dem Embryotransfer, - [Care-Arbeit](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/care-arbeit/) - Care-Arbeit bedeutet so viel wie Sorge- und Versorgungsarbeit. Care-Arbeit findet als unbezahlte Arbeit (v.a. Haus- und Familienarbeit) sowie als bezahlte, allerdings meist schlecht bezahlte, Betreuungs-, Pflege- und Reinigungsarbeit statt. Beide Formen der Care-Arbeit werden hauptsächlich von Frauen geleistet. Am Frauen*streik 2019 war «Care» ein zentrales Schlagwort. Die Corona-Krise rückte den Begriff weiter ins Zentrum der - [Gründung des eFeF-Verlags](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/gruendung-des-efef-verlags/) - Im Oktober 1988 wurde die Gründung des eFeF-Verlag verkündet. Der erste explizit feministische Verlag, vorwiegend für Texte und Sachbücher aus der Schweiz. - [Feministische Linguistik](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/feministische-linguistik/) - «Eine Frau, ein Wort, …» Mit Beginn der 1980er-Jahre kam auch im deutschsprachigen Raum die Linguistik respektive die Sprache an Sich in den Fokus feministischer Debatten. Deutsche Linguistinnen wie Luise F. Pusch und Senta Trömel-Plötz inspirierten Frauenkollektive in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur feministischen Sprachanalyse und -kritik. In der Zeitschrift Emanzipation sind mehrere Artikel - [«Geschlecht» und «Geschlechtergeschichte»](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/geschlecht-und-geschlechtergeschichte/) - Ab Mitte der 1980er-Jahre erfuhr die Debatte um die Kategorie «Geschlecht» neue Impulse. Im Zentrum stand wie bei Simone de Beauvoir die Beschaffenheit des sozialen Geschlechts, das in der feministischen Theoriebildung seit Mitte der 1970er-Jahre als «gender» analytisch vom biologischen Geschlecht («sex») getrennt wurde. Aufbauend auf dieser Prämisse hatte die Historikerin Joan Wallach Scott mit - [Ein «Wurzelgrund für feministische Historikerinnen»](https://frau-engeschichte-n.ch/quellen/ein-wurzelgrund-fuer-feministische-historikerinnen/) - Lange Zeit galten Frauen in der Geschichtswissenschaft nicht als Akteurinnen. Ihre Lebensrealitäten und Handlungen wurden von der männlich dominierten «Historikerzunft» ignoriert. Ab den 1970er-Jahren bildeten sich, inspiriert von ähnlichen feministischen Vorstössen in Deutschland, Frankreich und den USA, an verschiedenen Schweizer Universitäten Gruppen von Studentinnen und Assistentinnen, die sich in freien, selbstorganisierten Veranstaltungen der Geschichte von Frauen ## Seiten - [Frauen*geschichte(n)](https://frau-engeschichte-n.ch/) - Texte, Bilder und Zeitzeugnisse zur Frauengeschichte Schweiz ausgewählt und kommentiert von Historikerinnen* des Vereins Frauen*geschichte(n). - [Veranstaltungen & Publikationen](https://frau-engeschichte-n.ch/veranstaltungen/) - FemInfo "Sammeln" Vernissage und Podiumsdiskussion vom 16. Januar 2025 "Sammeln als feministische Praxis" im Ostschweizer Archiv für Frauen- und Sozialgeschichte. Diskussion zum Nachhören Einleitung und Moderation: Sarah Probst und Vera BlaserPodiumsteilnehmende: Madeleine Marti, Liliane Studer, Marilyn UmurungiGastgeberin und Begrüssung: Judith Grosse Das Bedürfnis von Feministinnen, die eigene Geschichte zu dokumentieren, ist seit Generationen hinweg zentral, - [Über den Verein](https://frau-engeschichte-n.ch/verein/) - Der Verein unterhält diese kuratierte Quellensammlung. Interessierten wird Zugang zur Geschichte von Frauen respektive feministischer Geschichte gewährt. - [Datenschutzerklärung](https://frau-engeschichte-n.ch/datenschutzerklaerung/) - Wer wir sind Die Adresse unserer Website ist: https://frau-engeschichte-n.ch. Unsere Impressung-Angaben sind auf der Seite «Über den Verein» zu finden. Plugins/Anbieter Für die Verbesserung der Auffindbarkeit und Nutzerfreundlichkeit wird das Plugin AIOSEO verwendet. All-in-One WP Migration wird verwendet, um Backups zu erstellen und für allfällige Hostingwechsel. Statistik Zur Analyse der Besuchendenzahl wird das - [Links zu Kompliz*innen](https://frau-engeschichte-n.ch/links/) - Die hier aufgelisteten Gruppen, Organisationen, Projekte etc. erarbeiten alle in verschiedenen Formen Frauen* Geschichte(n). Kooperationspartner*innen Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz:https://frauenarchivostschweiz.ch/ Sozialarchiv: https://www.sozialarchiv.ch/ Gosteli-Stiftung: Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung: https://www.gosteli-foundation.ch/de/bestaende/recherche Limmatverlag: https://www.limmatverlag.ch/ Online Quellen Dokumentation Schwarzer Frauen in der Schweiz: https://histnoire.ch/ Neue Frauenbewegung 2.0:https://neuefrauenbewegung.sozialarchiv.ch/ Digitales Deutsches Frauenarchiv: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/start Sisterhood and After, Britisch Library: - [Themenfelder](https://frau-engeschichte-n.ch/themenfelder/) - Texte, Bilder und Zeitzeugnisse zur Frauengeschichte Schweiz ausgewählt und kommentiert von Historikerinnen* des Vereins Frauen*geschichte(n). Übersicht der Themenfelder. - [Buchkapitel](https://frau-engeschichte-n.ch/buchkapitel/) - Das Standartwerk "Frauengeschichte(n). Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz" erschien erstmals 1986. ## My Templates - [Themenfelder Kacheln 3](https://frau-engeschichte-n.ch/?elementor_library=themenfelder-kacheln-3) - Gewalt an Frauen* Neue Organisations- und Mobilisierungsformen - [Themenfelder 2](https://frau-engeschichte-n.ch/?elementor_library=themenfelder-2) - Verschiebungen in Ausbildung und Arbeit Neuerungen im Recht Sexualität und Körper zwischen Selbst- und Fremdbestimmung - [Themefelder Kacheln](https://frau-engeschichte-n.ch/?elementor_library=themefelder-kacheln) - Theoriedebatten und Forschung in Bewegung Vielfältige Textproduktion, Performance und Musik Familienstrukturen – Kontinuität und Wandel - [Default Kit](https://frau-engeschichte-n.ch/?elementor_library=default-kit) ## Kategorien - [Alle Quellen](https://frau-engeschichte-n.ch/category/quellen/) - [Theoriedebatten und Forschung in Bewegung](https://frau-engeschichte-n.ch/category/theorie/) - [Vielfältige Textproduktion, Performance und Musik](https://frau-engeschichte-n.ch/category/kultur/) - [Familienstrukturen – Kontinuitäten und Wandel](https://frau-engeschichte-n.ch/category/familienstrukturen/) - [Verschiebungen in Ausbildung und Arbeit](https://frau-engeschichte-n.ch/category/arbeit/) - [Neuerungen im Recht](https://frau-engeschichte-n.ch/category/recht/) - [Sexualität und Körper zwischen Selbst- und Fremdbestimmung](https://frau-engeschichte-n.ch/category/koerper/) - [Gewalt an Frauen*](https://frau-engeschichte-n.ch/category/gewalt/) - [Neue Organisations- und Mobilisierungsformen](https://frau-engeschichte-n.ch/category/organisation/) ## Schlagwörter - [Kolonialgeschichte](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/kolonialgeschichte/) - [Sklaverei](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/sklaverei/) - [Patricia Purtschert](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/patricia-purtschert/) - [Barbara Lüthi](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/barbara-luethi/) - [Francesca Falk](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/francesca-falk/) - [Jovita dos Santos Pinto](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/jovita-dos-santos-pinto/) - [Noémi Michel](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/noemi-michel/) - [Historikerinnentagung](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/historikerinnentagung/) - [Geschlechtergeschichte](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/geschlechtergeschichte/) - [Heidi Witzig](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/heidi-witzig/) - [Elisabeth Joris](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/elisabeth-joris/) - [Limmat Verlag](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/limmat-verlag/) - [ROSA](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/rosa/) - [Frauengeschichte(n)](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/frauengeschichten/) - [Simone de Beauvoir](https://frau-engeschichte-n.ch/tag/simone-de-beauvoir/) - [Joan W. 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